Der Abgezinster Sparbrief Also die Regel bei einem Sparbrief ist ja das man eine gewisse Summe einzahlt und dann seine Zinsen jährlich ausgezahlt bekommt und das Kapital kommt nach der vereinbarten Laufzeit zurück. Dabei wird ja meist nicht unbedingt im Voraus ausgerechnet, was man als Gewinn aus dieser Laufzeit mitnimmt, sondern eher was man so pro Jahr bekommt. Aber da gibt es ja noch den Aufgezinsten und den Abgezinsten Sparbrief. Damit klar wird, was das jetzt genau heißt muss erst einmal geklärt werden was die Aufzinsung/Abzinsung nun heißt. Aufzinsung: Ein aufgezinster Sparbrief ergibt sich einfach daraus, dass man einen bestimmten festen Betrag für eine feste Laufzeit anlegt und auf die jährlichen Zinsauszahlungen verzichtet. Dadurch bekommt man also auch einen Zinseszinseffekt und die Anlage wächst recht ordentlich zu einem größeren Kapital. Weil die Zinsen nun vorher festgelegt werden, kann man bei einem aufgezinsten Sparbrief sehr gut kalkulieren, was denn nun nach der Laufzeit herauskommt.
Abzinsung: Ein Abgezinster Sparbrief wird aber genau umgekehrt berechnet. Dabei wird dem Kunden angeboten, dass er nach einer bestimmten Laufzeit eine bestimmte Summe (Endsumme)bekommt. Dafür muss dann aber die Summe X (Endsumme – Zinsen) eingezahlt werden. Hier muss man auch aufpassen und vor allem selbst mal in Ruhe die Abzinsung nachrechnen. Das ist vor allem deshalb wichtig, um herauszufinden ob bei der Einzahlungssumme und der Auszahlungssumme, die bei der Bank herauskommen auch der gleiche Zinssatz pro Jahr herauskommt, wie die Bank es angegeben hat. Sobald allerdings jemand anfängt von „durchschnittlichen Wertzuwächsen“ zu reden, sollte man sehr hellhörig werden. Mit dieser Methode werden sehr gerne die potentiellen Gewinne „schöngerechnet“. Denn ein Wertzuwachs ist nicht das Gleiche, wie der „Gewinn“ den man am Ende herausbekommt. Deshalb gilt auch hier: „Trau keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast!“
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