Basis Zinssatz

Basis Zinssatz

 

 

Die Basis auf der ein Zinssatz berechnet wird, ist gar nicht leicht nachzuvollziehen. Das gilt vor allem dann, wenn es um Kredite oder den Sparzins geht. Das „grundlegende“ Problem dabei ist, dass es eben ein „beweglicher Markt“ ist. Also die Anzahl der Menschen die einen Kredit brauchen und die Anzahl der Menschen, die Anlegen können ändert sich ständig. Das geht einfach nach dem uralten Prinzip von Angebot und Nachfrage. Steigt die Nachfrage, dann steigt auch der Zinssatz.

 

Gibt es aber mehr Menschen die Anlegen wollen bzw. mehr Geld das Angelegt werden kann, als Geld das geliehen wird, dann sinken die Zinsen. Mit Leitzinsen, die es in jedem Land gibt, wird versucht diese „Bewegungen“ in einem kontrollierten Rahmen zu halten. Denn schließlich will niemand, das Zinsen wirklich astronomische Höhen erreichen, die sich kein Mensch mehr leisten kann. Aber auch Geld zu verleihen und gar nichts dafür zu bekommen, ist in der Wirtschaft ziemlich unbeliebt.

 

 

Also im weiteren Sinne kann man schon sagen, dass das Prinzip von Angebot und Nachfrage, eine Basis für den Zinssatz ist. Aber es gibt ja nicht nur einen Faktor, der darauf Auswirkungen hat, damit besteht die eigentliche Basis aus vielen Verschiedenen Dingen, die man nicht immer in genauen Zahlen ausdrücken kann.

 

In Sparverträgen für die Rente oder ähnliches wird man manchmal auch einen „geteilten“ Zinssatz finden. Dabei hat man es in gewisser Weise auch mit einer Basis beim Zinssatz zu tun, der aus einem garantierten Zins für die Anlage besteht. Dazu kommt dann auch noch eine variable Rendite, die sehr unterschiedlich ausfallen kann und sich auch innerhalb der Laufzeit ändert. Das hat aber auch Nachteile, denn viele Berater rechnen so „künstlich“ die mögliche Rendite nach oben um die Interessenten zum Unterschreiben zu bewegen.

Letzte Aktualisierung ( 20.10.2010 )