Baufinanzierungszinsen Wenn es um höhere Summen bei einer Finanzierung für Privatleute geht, so sind es doch meistens Baufinanzierungszinsen. Die sollte man auf keinen Fall unterschätzen! Denn auch wenn sich die Zinssätze von 3, 4 oder 5 % so schön klein anhören, so geben sie doch bei einer Laufzeit von 30 Jahren eine sehr hohe Summe. Ganz gleich ob man mit viel Tilgung oder wenig anfängt, bei einem Zinssatz von 4% und einer Darlehenssumme von 100.000 Euro bezahlt man rein rechnerisch 4000 Euro an Zinsen pro Jahr. In 30 Jahren wären dass dann, 120000 Euro die man zahlen muss und dabei hat man noch nicht einen Cent von dem Darlehen gezahlt! Sicher ist der eine oder andere mal mit der Idee einer „Vollfinanzierung“ zu seiner Bank gegangen. Allerdings kann ich da nur mal empfehlen, sich auszurechnen, was man da an Zinsen zahlt! Auch wenn es jetzt etwas hochtrabend klingt, aber ein Darlehen bei dem ich mindestens 220% meines Darlehens zurückzahlen muss, lässt mich doch zumindest 5-mal darüber nachdenken, ob eine „Vollfinanzierung“ wirklich sein muss.
Bringt man den empfohlenen Eigenanteil von MINDESTENS 30% der Summe selbst mit, dann braucht man nur ein Darlehen von 70000 Euro und muss dementsprechend auch „nur“ Zinsen in Höhe von 84000 Euro zahlen. Das sind immerhin 36000 Euro weniger! Also! Auch wenn eine Vollfinanzierung noch so verlockend klingt, mit einem Eigenanteil kann man nur sparen. Außerdem muss man damit rechnen, dass eine Bank eine Vollfinanzierung auch als ein höheres Risiko betrachtet und damit auch „Risikozuschläge“ fordert. Günstiger, wird das neue Eigenheim damit ganz bestimmt nicht. Also kann man wirklich nur empfehlen, sich einen möglichst hohen Eigenanteil an zu sparen, damit der Traum vom Eigenheim nicht zu einem finanziellen Albtraum wird. Banken wollen Geschäfte machen und mit kleinen Zinsen versuchen sie die tatsächlichen Kosten oft kleinzureden, das ist einfach eine Tatsache.
|