Bundesschatzbrief Zinsen

Bundesschatzbrief Zinsen

 

 

Bundesschatzbriefe sind ähnlich sichere Anlagen für gespartes Geld, wie die Sparbücher. Wichtig ist auch hier, dass man sich von privaten Banken nicht aus dem Konzept bringen lässt und sich genauer zu dieser Anlageform informiert. Grundsätzlich gilt, dass man Bundesschatzbriefe schon ab 50 Euro bekommen kann. Weil sie auch nicht an der Börse gehandelt werden, sind sie eine vergleichsweise stabile Anlage, die zwar keine überragenden aber doch gute Renditen bringen.

 

Was auch bei Bundesschatzbriefen variieren kann, sind die Laufzeiten und die Art der Zinsauszahlung. Legt man zum Beispiel eine bestimmte Summe für 6 Jahre in Bundesschatzbriefen an, so bekommt man seine Zinsen jährlich ausgezahlt. Dabei sind die Zinsen „progressiv“ veranlagt. Zu Deutsch heißt das, dass man am Anfang nur relativ geringe Zinsen bekommt, die aber jedes Jahr steigen. Damit soll bewirkt werden, dass die Menschen auch einen „Anreiz“ haben, das Geld bis zum Ende der Laufzeit liegen zu lassen und nicht vorher aus dem Vertrag aussteigen.

 

 

Bei einer Anlage von 7 Jahren bekommt man keine jährlichen Auszahlungen. Das Kapital und die Zinsen gibt es nach Ablauf der Laufzeit zurück. Unterschiedliche Bundesschatzbriefe können auch unterschiedliche Renditen bringen, deshalb kann es sich zwischenzeitig auch mal interessant sein seine Bundesschatzbriefe gegen andere umzutauschen. Das Problem bei solchen Anlagen ist leider, dass die normalen Banken doch oft enorme Bearbeitungsgebühren für solche Anlagen und deren Betreuung verlangen.

 

Das muss nicht sein! Jeder „Besitzer“ der sich mal mit Bundesschatzbriefen oder anderen Staatsanleihen eingedeckt hat, kann sie auch als privater Anleger bei der Bundesfinanzagentur, seine Papiere kostenlos selbst verwalten lassen und auch ein kostenloses Konto/Depot dafür bekommen. Sicher gilt das nicht für alle Anlagen, die man bei der Bundesfinanzagentur bekommt. Aber für die regulären „Staatsanleihen“ die man erwerben kann, wie einen Bundesschatzbrief kann man da sicher einiges an Kosten sparen.

 

Natürlich kann keiner davon ausgehen, das die Privatbank auf um die Ecke, seine Kunden auch darüber informiert. Deshalb ist da jeder Anleger selbst gefragt, dafür zu sorgen, dass die Zinsen nicht unnötig durch Depotgebühren und ähnliches „reduziert“ werden.

Letzte Aktualisierung ( 20.10.2010 )