Festgeldzins Bank Wenn man zu einer Bank geht um sein „Gespartes“ dort für einige Zeit liegen zu lassen, sollte man sich von dem Festzins nicht all zu viel versprechen. Denn wie bei allen Verträgen, die sich mit Geld beschäftigen sollte man auch unbedingt das Kleingedruckte lesen. Der erste Punkt auf den man achten sollte, ist die „Anlage“ in die man sein Geld einzahlt. Denn nicht alles was die Bank als „Festgeldzins“ bezeichnet, ist auch wirklich eine echte Festgeldanlage. Deshalb sollte man auch genau darauf achten, ob man bei so einer Anlage auch „Verluste“ machen kann. Aber auch der Zinssatz ist sehr wichtig. Sicher wird man bei jedem Angebot für Festgeld auch ein „schönes“ Zinsangebot bekommen. Der Haken liegt hier aber in den Laufzeiten. Vor allem bei Verträgen die über mehrere Jahre gehen, ist die Laufzeit für diese schönen Zinsen oft sehr viel geringer. In der Praxis heißt das, wenn man einen Vertrag über ein Jahr abschließt kann es durchaus mal sein, dass man die tollen Werbezinsen nur anteilig über einen Monat lang bekommt.
Danach fallen die Zinsvergütungen in den Keller. Damit es hier keine bösen Überraschungen gibt, sollte man da beim Banker auch genauer nachfragen, wie lange dieser Zinssatz garantiert wird. Worauf man auch aufpassen muss, ist die Einlagensicherung. In diversen Vergleichsportalen die man im Netz findet, werden auch hinterhältiger Weise Anlagen angeboten, die keine Anlagensicherung beinhalten. Damit wäre das ganze Geld futsch, wenn die Bank Pleite macht. Für dieses Risiko, bekommt man meistens zwar etwas höhere Zinsen angeboten, allerdings sollte sich jeder ganz genau überlegen, ob es denn nun für die paar Euro mehr, wirklich sein muss. Unverschämter Weise verlangen einige Banken sogar, dass man ein weiteres „Produkt“ bei der gleichen Bank kauft, um so eine gute Anlagemöglichkeit zu bekommen. Aber auch „Tagesgeldkonten“, die nur eine Zinsgarantie für einen Tag geben, werden gerne unter die Festgeldangebote gemogelt. Das heißt vor allem schon bei der Recherche, nach einem passenden Festgeldkonto, sehr genau zu lesen, womit man es eigentlich zu tun hat.
|