Hoher Festgeldzins Ob der Festgeldzins, den man angeboten bekommt, wirklich hoch ist, kann man nur erkennen, wenn man die Jahreszinsen mit gleichwertigen Produkten vergleicht. Das heißt also auch, dass man sich doch schon die Mühe machen muss selbst zu recherchieren. Da die meisten Banken bei echten Festgeldanlagen eine Mindestanlage von 5000 Euro verlangen, kann eine gute Festgeldanlage sicher nicht einfach aus jeder Haushaltskasse beglichen werden. Während man bei Festgeldanlagen, die gleich mit 5000 Euro bestückt werden, schon mal so seine 4% Zinsen erwarten kann, ist das aber beim Festgeldsparen eine ganz andere Sache. Will man sich über eine Festgeldanlage erst noch seinen „Notgroschen“ ansparen, bekommt man derzeit etwas um die 2 bis höchstens 3% Zinsen pro Jahr. Außerdem kommen ja auch noch Bearbeitungs- und Kontoführungsgebühren dazu. Gerade wenn man mit kleinen Beiträgen, anfängt zu sparen, kann das in den ersten Jahren durchaus schon mal bedeuten, dass man mehr Gebühren zahlt als das man Zinsen bekommt.
Bei einem Sparbuch ist man zwar auf der absolut sicheren Seite, allerdings bekommt man hier allerhöchstens 2% Zinsen und das auch nur wenn man eine „gutgelaunte“ Bank hat, bei der man einen fünfstelligen Betrag anlegt. Das Problem dabei ist eigentlich nur, das es ja auch eine Inflationsrate gibt. Die ist aber in der Regel höher als die Zinsen, die man auf einem Sparbuch bekommt. Genau genommen heißt das zwar, dass die Zahlen auf dem Konto steigen, aber der tatsächliche Wert des angesparten Geldes sinkt. Am besten lässt sich das ja an der aktuellen „Milchdebatte“ erkennen. Während vor ein paar Wochen noch der Liter Milch ca. 50 Cent gekostet hat, so zahlt man jetzt mindestens 60 dafür. Der Festgeldzins ist zurzeit etwas höher als die Zinsen die man auf einem Sparbuch bekommt. Allerdings ist das nicht immer so, deshalb sollte man auch hier vor einem Vertragsabschluß immer die aktuellsten Zinsen vergleichen.
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