hoher Sparzins Einen Sparzins kann man auf vielen verschiedenen Kontotypen bekommen. Schon auf einem Girokonto oder einem schlichten Sparkonto, bekommt man kleine Zinsbeträge die sich daraus ergeben, wie viel Geld man im Jahr auf seinem Konto liegen hatte. Allerdings sind hier die Zinssätze sehr niedrig. Was man sich als Anleger aber bewusst machen sollte, ist die Tatsache, dass ein hoher Sparzins immer noch niedriger sein wird als, ein „niedriger“ Kreditzins. Die Differenzbeträge bleiben als Gewinn bei den Banken hängen. Aber wie hoch ein Sparzins ist, den man bekommen kann, hängt von vielen verschiedenen Dingen ab. Sicher spielt auch hier der „Leitzins“ für Kredite eine gewisse Rolle. Also wenn es viele Kreditnehmer gibt und wenige Anleger, dann steigen natürlich die Kreditzinsen und die Anleger können so auch einen hohen Sparzins erhalten. Aber auch die Anlageform spielt eine große Rolle, bei der möglichen Höhe der Sparzinsen.
Wer sein Geld auf einem Sparbuch anlegt, wird meistens nur etwas um 1% Zinsen für sein Guthaben bekommen. Bei Aktien, Devisen oder anderen „Risikogeschäften“ sind aber auch mal Renditen möglich, die um ein vielfaches höher sind. Das Problem dabei ist, das hohe Risiko. Im Gegensatz zu einem Sparbuch, gibt es keine Garantie dafür, dass man diesen „Sparzins“ auch wirklich bekommt. Im Gegenteil! Es besteht sogar oft die Gefahr, dass man auch sein gesamtes Kapital verliert. Also wer unbedingt darauf aus ist, dass der eigene Sparzins ein sehr hoher ist, wird damit rechnen müssen auch ein entsprechend hohes Risiko einzugehen, dass sich bei weitem nicht immer lohnt. Bei „sicheren“ Anlagen, kann man höchstens noch mit einer sehr hohen Anlagesumme, den Zinssatz etwas „heben“. Hat man aber bei einer Bank eine Anlage entdeckt, die einen attraktiven Sparzins anbietet, sollte man auch auf das Kleingedruckte achten. Gerade bei langfristigen Verträgen, die mit „attraktiven“ Zinsen winken, behalten sich die Banken oft vor, diese einfach nach Bedarf zu senken oder „anzupassen“. Ein vorzeitiger Ausstieg, bei einer Absenkung der Sparzinsen, kann teilweise sogar zum Totalverlust der, bisher erwirtschafteten Beträge, bedeuten. Bei Rentenanlagen wie der Riester-Rente, sind die Banken aber verpflichtet anzugeben, an welchem „Referenzzins“ sich die Sparzinsen orientieren werden.
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