Kondition Baufinanzierung Bei einer Baufinanzierung kann es sehr viele verschiedene Konditionen geben. An die vergleichsweise sichere Finanzierung durch ein reguläres Annuitätendarlehen wird sicher am häufigsten gedacht. Allerdings sind damit eben auch Kosten verbunden, die mitunter höher sind als die einer anderen Finanzierung. Deshalb sind viele Bauherren oft auf der Suche nach einer guten und günstigen Möglichkeit ein Eigenheim zu finanzieren.
Leider ist der Fokus dabei oft auf das „günstig“ gelegt. Dabei kann es auch ganz leicht passieren, dass man die Risiken einer Finanzierung glatt übersieht. Schlimmer wird das ganze auch noch durch Bankberater, die ihre Kunden nicht ordnungsgemäß über die möglichen Risiken aufklären. Ein bekanntes Beispiel dafür kann man wohl als „Dreiecksfinanzierung“ bezeichnen. Dabei nimmt der Kunde einen Kredit bei einer Bank auf und schließt gleichzeitig auch einen „Sparvertrag“ ab.
Statt der Raten, werden also Sparbeiträge in eine gewisse Anlage eingezahlt. Beide Verträge haben die gleiche Laufzeit und am Ende, wird das „Ergebnis“ des Sparvertrages dazu verwendet um die Kreditschuld zu begleichen. Prinzipiell ist das ja auch in Ordnung. Denn die „Sparmöglichkeit“ für den Kreditnehmer besteht darin, dass sich ja bei diesem Sparvertrag Guthabenzinsen bilden, die einem sicher die eine oder andere Monatsrate „ersparen“. Diese Sparverträge sind bei so einer Dreiecksfinanzierung aber auch das größte Problem. Eine regelmäßig vereinbarte Kondition für so eine Baufinanzierung legt nämlich fest, dass wenn sich dieser Sparvertrag nicht gut genug entwickelt, der Kreditnehmer noch zusätzlich für die verbliebene Restschuld aufkommen muss. Daher kann es also sehr schnell passieren, dass man trotz pünktlicher Raten über Jahrzehnte, noch einmal einen Kredit aufnehmen muss damit man diese „Restschuld“ begleichen kann. In so eine Situation kann man vor allem dann geraten, wenn Fonds, Aktien oder andere riskante Anlageformen als „Sparvertrag“ verwendet werden, weil sie eben eine höhere Rendite versprechen. Wie riskant so eine Anlage mit „guten Renditen“ sein kann, wird dabei oft und gerne verschwiegen. Von Fachleuten wurde deshalb auch empfohlen, solche „Finanzierungen“ nur mit einem geringen Anteil an der Gesamtfinanzierung abzuschließen, die nicht höher ist als der Eigenanteil, den man in die Baufinanzierung einbringt. Weiterführende Infos, zum Baugeld und der Baufinanzierung. Für Bauherren und Architekten empfehlen wir die Musterskizzen zum Hausbau, von Skizzen-Zeichenungen.de |