Kondition Termingeld

Kondition Termingeld

 

 

Was genau muss man sich unter der Kondition Termingeld vorstellen? Nun für Anleger sind das Anlagen, die man zu einem bestimmten Termin ausgezahlt bekommt. Eine Variante solcher Termingelder sind die Festgelder. Die können nach einer fest vereinbarten Laufzeit abgehoben werden. Aber man kann das Geld auch ohne weitere Verpflichtungen auf dem Konto liegen lassen oder den Vertrag verlängern.

 

Eine andere Version sind die Kündigungsgelder. Dabei wird das Geld mit einem unbefristeten Vertrag auf ein Konto gelegt und man bekommt regelmäßig seine Zinsen gutgeschrieben. Will man jedoch etwas von dem Geld abheben so muss man den Vertrag kündigen und eine gewisse Kündigungsfrist einhalten. Als besondere Kondition von Tagesgeld gilt, dass man es nicht vorzeitig kündigen kann. Sicher gibt es bei den Kündigungsgeldern eine vereinbarte Kündigungsfrist, aber auch während dieser Zeit kann man nicht auf dieses Geld zurückgreifen, wenn man nicht gleich auf einen großen Teil seiner Zinsgewinne verzichten will.

 

 

Woran man dabei außerdem noch denken sollte, ist die Tatsache, dass es auf die Kulanz der Bank ankommt, ob man vorzeitig aus so einem Vertrag entlassen wird. Ganz gleich ob man nun bereit ist auf die Zinsgewinne zu verzichten oder nicht, ob es überhaupt ermöglicht liegt allein in der Entscheidungsbefugnis der Bank. Trotzdem ist das Geld nicht ganz so eisern weggeschlossen, wie man auf den ersten Blick meinen mag.

 

Eine regelmäßige Kondition für Tagesgeld sieht vor, dass man diese „Spareinlage“ auch ganz einfach als „Sicherheit“ für einen Kredit oder eine Baufinanzierung hinterlegen kann. Weil Termingelder eine „sichere“ Anlage sind, müssen Banken für den Fall einer Pleite, eine entsprechende Summe bei der Zentralbank hinterlegen. Damit das Vermögen der Anleger geschützt ist. Dennoch sind die Termingelder durch ihre geringe Flexibilität, bei den Kunden längst nicht mehr so beliebt wie zu früheren Zeiten.

Letzte Aktualisierung ( 20.10.2010 )