Schulden Eigentumswohnung

Schulden Eigentumswohnung

 

 

Wer eine Eigentumswohnung hat und dann in finanzielle Nöte gerät, muss damit rechnen, dass die Eigentumswohnung gepfändet werden kann oder verkauft werden muss um die Schulden zu decken. Allerdings kann es auch mal passieren, dass die Eigentumswohnung zur „Quelle“ für die Schulden wird. Dazu trägt vor allem der Handel mit Schrott-Immobilien bei. Immer wieder Arbeiten Banken mit „Immobilienhändlern“ zusammen um ihren Kreditkunden, die an einer Immobilie interessiert sind, auch ein entsprechendes „Kaufobjekt“ anzubieten.

 

Es erscheint fast schon logisch, das der Kunde dann auch das Darlehen für den Kauf bei dieser Bank aufnimmt. Damit gehen dann auch schon die Probleme und die Verschuldung los. Lässt sich die Eigentumswohnung nicht so vermieten, wie man es sich gewünscht hat, dann gibt es oft Schwierigkeiten mit den vereinbarten Ratenzahlungen. Aber auch wenn man die Immobilie selbst nutzt, kann man Probleme bekommen, wenn die Wohnung, nicht den Wert hat, den man dafür bezahlt hat.

 

 

Will man die Wohnung dann verkaufen um den Kredit abzulösen, wird man sicher nicht genug dafür bekommen um die gesamte Schuld zu decken. Vor allem bei „langwierigen“ Finanzierungen muss man sich im Klaren darüber sein, dass man „insgesamt“ oft das Doppelte von dem geliehenen zurückzahlen muss. Kommt man dazu auch noch mit seinen Raten in den Verzug, so steigen die Schulden schneller als man zusehen kann. Auch wenn eine Eigentumswohnung, sicher eine „gute“ Altersvorsorge sein kann, so sollte man doch versuchen sich diesen Traum, mit einem möglichst kleinen Kredit zu erfüllen.

 

Denn nur so kann man auch halbwegs sicher sein, dass man nicht vollständig ruiniert ist, wenn man mal in finanzielle Schwierigkeiten gerät. Eine Immobilie über einen Kredit zu finanzieren, kann für viele zwar die einzige Möglichkeit sein, zu einem Eigenheim zu kommen. Allerdings kommen die Schulden oft gleich mit. Der Grund dafür ist oft, dass die Menschen sich nicht im Klaren sind, welchen „Preis“ sie dafür zahlen müssen. Zinssätze allein zu beobachten reicht nicht. Am besten rechnet man sich die Kosten komplett in Euro und Cent um. Nur dann kann man wirklich entscheiden ob man diesen Preis auch zahlen will.

Letzte Aktualisierung ( 20.10.2010 )