Sparkonto Ein Sparkonto war über Jahrzehnte die Geldanlage der Wahl, wenn man es zu einem kleinen Vermögen kommen wollte. Allerdings gibt es auch hier gewisse Unterschiede zu dem klassischen Sparbuch. Sicher wird man sich vor allem in Deutschland das sichere Sparbuch mit den 0,5% Zinsen nicht nehmen lassen. Mit dem bequemen abheben, von ein paar hundert Euro und einer gediegenen Kündigungsfrist von 3 Monaten, ist es für die meisten eben eine gute Mischung aus Flexibilität und „Stabilität“. Allerdings hat so ein Sparbuch auch seine Haken. Denn Wer auch immer das Sparbuch bei einer Bank vorlegt, kann auch Abhebungen machen, ohne dass die Bank dafür verantwortlich gemacht werden kann. Außerdem sind viele Banken auch dazu übergegangen, monatliche „Abhebelimits“ für Sparbücher einzuführen. In der Regel liegen diese bei ca. 2000,- Euro. Andere Sparformen, die etwa die gleiche Sicherheit wie ein Sparbuch haben, sind zum Beispiel Sparverträge.
Diese lassen sich auch so sicher gestalten wie ein Sparbuch. Allerdings sollte man hier auch etwas Vorsicht walten lassen. Denn auf der Jagt nach Kunden für riskante Anlagen, sind die Banken auch dazu übergegangen, Sparanlagen und Sparverträge anzubieten, die auf einer riskanten Anlage basieren. Deshalb sollte man besonders bei Sparverträgen sehr genau darauf achten, womit man es zu tun hat. Ich persönlich kann sicher nicht beurteilen, wie sich andere Menschen in einer Bank fühlen, wenn sie sich eine sichere Anlageform für ihr Geld wünschen. Aber mir klingelt beim bloßen Gedanken an so ein Gespräch, das „fröhliche“ Geplapper einer Bankangestellten im Ohr, die mir eine Fondsanlage als Sparvertrag aufschwatzen will. Also sicher gibt es in den vielen verschiedenen Anlagen auch sichere Fonds, in die man profitabel investieren kann. Allerdings sollte niemand dem Irrglauben verfallen, das diese Anlagen so „Verlustsicher“ sind wie ein normaler Sparvertrag oder ein Sparbuch. Besonders gerne werden dabei, Bausparverträge, Lebensversicherungen und eben die Fondsanlagen als solche Sparmöglichkeit angeboten. Wer bei seinem Bankbesuch genau ausschließen möchte, dass man sich damit herumschlägt, sollte auch gezielt nach einem „risikofreien“ Banksparplan fragen. Eine Garantie für schweigsame Bankmitarbeiter ist das aber nicht.
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