Umschuldung Eine Umschuldung ist eine schwierige Angelegenheit. Ist man irgendwann in seinem Leben darauf angewiesen eine Umschuldung in Angriff zu nehmen, wird man sicher auch mit „Dankbarkeit“ an die alten Mathematiklehrer denken. Denn es gibt hier immer viel nachzurechnen. Also zuerst wird man seine offenen Posten genau auflisten müssen. Dann rechnet man sich aus wie viele Zinsen man für diese offenen Posten bezahlen müsste, bis man sie vollständig abbezahlt hat. Weil es sich hier in der Regel nicht mehr nur um reguläre „Darlehenszinsen“ handelt sondern um „Verzugszinsen“ kann es sehr schnell passieren, das man 5% pro Monat dazu bekommt. Ich kann jetzt nicht beschwören, dass diese Zahlen soweit noch aktuell sind, allerdings habe ich eben auch mal mit solchen Verzugszinsen zu tun gehabt. Um mit seiner Umschuldung „weiter zu machen“ rechnet man sich dann aus, welchen „Schuldenstand“ man zurzeit hat.
Also wie viel muss man an die Gläubiger zahlen, wenn man das Geld sofort an die Herrschaften überweist. Also eines ist mal sicher! Der „aktuelle“ Schuldenstand wird sicher viel niedriger sein, als die Summe die man insgesamt brauchen würde, um alles abzuzahlen. Schuld daran sind eben die Zinsen. Mit diesen zwei wichtigen Beträgen, macht man sich auf den Weg zu einer Bank und schaut mal nach was es denn so kosten würde, wenn man sich die Summe (aktueller Schuldenstand) leihen würde. Wichtig ist, dass die gesamte Rückzahlungssumme an die Bank geringer sein muss als wenn man die Abzahlung „einzeln“ an die Gläubiger durchziehen würde. Nur dann lohnt sich eine Umschuldung auch wirklich. Weil Banken aber gerne mit vielen verwirrenden Zahlen und Zinssätzen um sich werfen, lässt man sich das alles vom netten Bankier ausrechnen und addiert dann alle Monatsraten, der gesamten Laufzeit. Liegt das Ergebnis unter dem Betrag, der „Eigenrückzahlung“, dann lohnt es sich.
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