Zinsvergleich Sparbriefe

Zinsvergleich Sparbriefe

 

 

Die praktischste Methode Sparbriefe zu vergleichen gibt es ja im Internet. Allerdings gilt auch hier, dass man vorsichtig sein sollte, wo man seine Informationen her hat. Es macht keinen Sinn, einen Zinsvergleich für Sparbriefe auf einer Seite zu machen, die nur die „Produkte“ von 5 oder 6 Banken vorstellt. Um einen echten Überblick über die Zinsangebote zu bekommen, sollten schon mindestens 15 – 20 Banken im Angebot sein.

 

Außerdem sollte man auf eine gute Übersichtlichkeit solcher Webseiten achten. Webseiten die unübersichtlich sind und leuchten und blinken wie die Reeperbahn, nachts um halb eins, machen die Suche und das Finden von konkreten Zahlen und Fakten nur noch schwerer. Wichtig ist auch darauf zu achten, dass die „Zinsen“ die man vergleicht für die gleiche Laufzeit und die gleiche Anlagesumme gelten. Also bevor man sich an das vergleichen macht, sollte man sich ganz genau überlegen, wie viel Geld man, wie lange anlegen möchte und dann gezielt nach „Zinsangaben“ für diese Kriterien suchen.

 

 

Aber eine Anlage für einen Sparbrief ist immer auch eine Art Kaufvertrag. Deshalb sollte man sich hier auch sehr genau die Konditionen durchlesen. Also wenn es eine „Automatische Wiedereinlage“ gibt, dann sollte man sich schon vor dem Vertragsabschluss darüber informieren wann und wie man es der Bank mitteilen muss, wenn man doch nicht „verlängern“ möchte. Aber auch Sonderkündigungsrechte oder „Außerordentliche Kündigungen“ sollte man genau ausfindig machen, falls es sie gibt. Auch ein Steuerberater sollte unter Umständen noch mal zu Rate gezogen werden.

 

Denn wenn die Laufzeit nun ausläuft und man sein Geld samt Zinsen zurückbekommt, wird sicher auch oft das Finanzamt erst einmal die Hand aufhalten. Die Steuern fallen dann auf die Zinsgewinne an und senken so die Rendite. Auch wenn die Sparbriefe als besonders einfache Anlage angepriesen werden, so darf man sich dieses X nicht für ein U vormachen lassen. Leider ist es wie bei den meisten anderen Anlagen relativ umständlich herauszufinden, wie viel man den nun aus dieser Anlage wirklich herausbekommt.

Letzte Aktualisierung ( 20.10.2010 )